Magdeburg l Beim FCM herrscht Einigkeit darin: Wenn wir 100 Prozent auf das Spielfeld bringen, können wir jeden Gegner schlagen. Ja, wenn ... 100 Prozent werden am heutigen Mittwoch gegen den SV Babelsberg vonnöten sein, will der FCM seinen Heimnimbus aus der zurückliegenden Serie wahren und an die Siege gegen Union Berlin II (3:2) sowie im DFB-Pokal gegen Bundesligist FC Augsburg (1:0) anknüpfen.

Angesichts des verwandelten Elfmeters von Nico Hammann und des Treffers von Abwehrspieler René Lange beim 2:2 am Sonntag in Plauen will Jens Härtel nichts von einem "Stürmerproblem" wissen: "Wir hatten auch in Plauen genügend Chancen, haben sie bloß nicht reingemacht. Und den Elfmeter hat mit Matthias Steinborn schließlich ein Stürmer herausgeholt."

Mittelfeldspieler Lars Fuchs hatte dagegen ausgemacht, seiner Elf "fehlte das Quäntchen Glück. Plauen macht zwei Dusel-Tore, und wir müssen uns unsere Treffer hart erarbeiten." Babelsberg schätzt der 32-Jährige "spielstärker als Plauen" ein und fordert: "Wir müssen mal 1:0 in Führung gehen, dann an Sicherheit gewinnen und kontrolliert zu unserem Spiel finden. Fakt ist, wir sind zu Hause stark. Alles andere als drei Punkte zählt nicht." Drei Spiele in einer Woche "machen Spaß, weil man da spielen kann und nicht so viel trainiert wird."

Als eine "Heimmacht" sieht auch Matthias Tischer seine Elf. Was der Torhüter meint, klingt einfach und scheint doch so schwer umsetzbar: "Vorn müssen wir die Chancen verwerten und hinten so sicher stehen wie gegen Augsburg." Der Vorteil einer "englischen Woche" bestehe darin, "dass wir jetzt zwei Heimspiele haben und da vieles vergessen machen können."

"Mit einem Heimsieg gegen Babelsberg können wir immer noch einen guten Saisonstart hinlegen", kann der FCM nach Auffassung seines Spielführers auch bei seinen Fans punkten. Marius Sowislo hebt die deutliche Steigerung des FCM in der zweiten Halbzeit in Plauen hervor, bemängelt allerdings, "dass wir selbst in Unterzahl das zwischenzeitliche 2:1 hätten über die Runden bringen müssen. Doch das können wir jetzt wieder glattbügeln."