Stendal l Das Training am Dienstagabend begann mit einem Lauf durch die Sporthalle des Stendaler Berufsschulzentrums an der Schillerstraße. Das war allerdings kein "lockeres Läufchen", wie man es in den punktspielfreien Wochen des Sommers vermuten könnte. Die Trainer Jörg Schulze und Maik Hornuff, die die Mannschaft zusammen mit dem am Dienstag zunächst beruflich verhinderten Frank Ziekau betreuten, hatten unter anderem Treppenläufe in diesen Übungsteil einbezogen. Das kann bekanntlich auf Dauer schmerzvoll werden.

Peter Kalkowski und Michael Mehlich spielen künftig in der Zweiten

Der Spielerkader der Altmärker erfährt Veränderungen. Die verdienstvollen Routiniers Michael Mehlich (Torwart und Spieler) sowie Peter Kalkowski (Torwart) verlassen die 1. Mannschaft und werden künftig in der Zweiten (Kreisliga Jerichower Land) am Ball sein. Natürlich werden sie noch feierlich verabschiedet werden.

Nachdem in der abgelaufenen Saison 2013/14 bereits der junge Robert Stephan den Sprung in das Nordliga-Männeteam geschafft hat, ist nun auch Elias Tembe fester Bestandteil dieses Teams. Zudem wird mit Keeper Jonas Lentner ein weiterer junger Akteur auf ein Karriere im 1. Männerteam vorbereitet.

Zielstellung der Altmärker ist neben der Integration der Youngster auch die der Rückkehrer René Zürcher und Sascha Bernert. Zürcher trainiert nach seinem Kreuzbandriss vor neun Monaten erst einmal wieder leicht mit. Bernert war ein Jahr lang im Ausland. Er wird an der Berliner Humboldt-Universität Jura studieren. Wenn er zum Semesterbeginn Näheres über die dortigen Abläufe und sein Zeitlimit erfährt, entscheidet sich, wie er sich beim HV Lok einbringen kann.

Ein weiteres Ziel formuliert Trainer Jörg Schulze: "Unsere Abwehrarbeit muss unbedingt verbessert werden, und zwar deutlich. In der Offensive haben wir dagegen weniger Änderungsbedarf."

Gibt es eigentlich einen Favoriten für die Meisterschaftssaison, und zählte der HV Lok dazu? "Eher nicht", sagt Schulze und erläutert: "Wir wollen die Jugend von Beginn an fest einbinden. Die darf auch Fehler machen. Ein Platz im oberen Drittel soll es aber werden."

Einen ausgesprochenen Meisterschaftsfavoriten sehen Stendals Trainer und Spieler nicht. Viel kommt darauf an, welche Wechsel sich insbesondere bei der Konkurrenz in Magdeburg und Umgebung vollzogen haben.