Magdeburg l Nach einer Pause seit Himmelfahrt laufen im Herrenkrug endlich wieder Pferde um die Wette. Erstmals nach langer Zeit an einem Sonntag, weil, so Renn-Verein-Präsident Heinz Baltus, die Samstage den Premiumbahnen vorbehalten sind.

Ob Samstag oder Sonntag - den Turffreund erwartet bei sieben Entscheidungen an diesem dritten Renntag der Saison im Magdeburger Herrenkrug ab 14 Uhr jedenfalls eine interessante Mischung.

Von den 63 gemeldeten Pferden werden zehn durch einheimische Trainer gesattelt. Frank Fuhrmann schickt fünf Galopper ins Rennen, Frank Kurz vier, Rainer Busch hat Aktilady gemeldet.

Im Amateurrennen, einem Ausgleich IV um den Preis der Städtischen Werke Magdeburg über 2050 m, treffen mit Aktilady sowie Amondo (Fuhrmann) und Bebe Daniela (Kurz) drei von ihnen aufeinander. Dabei werden besonders dem fünfjährigen Wallach Amondo unter Marc Timpelan gute Chancen eingeräumt. Die Liebe zu den schnellen Vollblütern ist dem Magdeburger Ex-Jockey, der sich aus gesundheitlichen Gründen von der Berufsreiterei verabschiedet hatte und 2014 seine Amateurlizenz machte, offensichtlich geblieben.

Mit Leu, Newton Lodge, Ach was und Ocean Tiger sind übrigens vier der sechs Sieger des Himmelfahrt-Renntages morgen wieder im Herrenkrug.

Newton Lodge scheint die Bahn zu liegen, denn der fünfjährige Fuchswallach hat an beiden Renntagen des Jahres gewonnen. Im morgigen Rennen hat er aber ob seiner Erfolge auf der langen Distanz von 2050 Metern 63,5 Kilogramm zu tragen. Da scheinen die Dreijährigen wie Antonia (55 kg) oder Best Love Song (52 kg) aussichtsreicher zu sein.

Leu sollte man im Amateurrennen auch diesmal nicht unbeachtet lassen. Ocean Tiger und Ach was treten im Hauptrennen gegeneinander an, und zwar beim Preis der Stadtsparkasse Magdeburg, einem Ausgleich II über 1300 m. Ach was wird wie am 29. Mai dieses Jahres von Alexandra Vilmar geritten.