Halberstadt l Beim Regionalligisten VfB Germania Halberstadt scheint Angreifer Florian Beil immer besser in Fahrt zu kommen. Er war Garant dafür, dass die Vorharzer am letzten Freitag in das Achtelfinale des Landespokals einzogen (2:1-Sieg in Dölau/d.Red.) und traf auch am Mittwochabend beim 2:1-Testspielsieg beim FC Einheit Wernigerode.

Der 25-Jährige hatte in der Liga bisher Anlaufprobleme, wirkte teilweise glücklos beim Torabschluss. In fünf Begegnungen traf er einmal, das beim 2:3 bei der TSG Neustrelitz am 3. Spieltag.

Nun kann er drei Treffer innerhalb von sechs Tagen nachweisen, wenngleich gegen unterklassige Kontrahenten. Der VfB-Stürmer sieht eine positive Tendenz: "Wir finden uns als Mannschaft immer mehr, es geht offenbar aufwärts. Die Automatismen greifen nur, je öfter man als Team zusammenspielt." Gleichzeitig scheint er inzwischen auch mehr Selbstbewusstsein zu versprühen: "Wenn man trifft, ist das immer schön - das passt schon."

Der gebürtige Halberstädter sieht aber auch die Systemumstellung als mögliche Grundlage für sein aktuelles "Auftrumpfen". Trainer Achim Hollerieth setzt derzeit die Akzente auf ein 4-1-4-1, wobei Beil hinter der Spitze, in diesem Fall Christopher Kullmann, zum Zuge kommt: "Das kommt mir zugute, wenn ich auch mal aus der Tiefe starten kann."

Nach dem rein ergebnis-orientierten Blick der letzten Partien ("Man sollte nicht alles auf die Goldwaage legen") geht Beil zuversichtlich an die kommende Aufgabe BFC Dynamo: "Wir wollen insgesamt beweglicher und variabler agieren, so dass wir immer anspielbar sind. Setzen wir das um, wird es ein Spiel auf Augenhöhe."