Oschersleben | Beim vorletzten Lauf am Wochenende auf dem Sachsenring "heißt unser Motto: volle Attacke", erklärte Teammanager Stefan Wendl. "Wenn wir in der Fahrerwertung eine Chance haben wollen, müssen wir mit Dominik Baumann und Claudia Hürtgen alles herausholen."

 
Mit dem BMW Z4 sollen beide Piloten so viele Punkte wie möglich sammeln, um auf der letzten Station auf dem Hockenheimring (4./5. Oktober) doch noch auf das oberste Podest zu steigen. Vor den Rennen auf dem Sachsenring (Sonnabend/Sonntag live ab 11.45 Uhr bei Kabel.1) liegen Hürtgen/Baumann mit 19 Punkten hinter den führenden René Rast/Kevin van der Linde (Audi/Prosperia Abt Racing) auf Rang drei. In der Teamwertung liegt "Schubert" knapp an der Spitze.

"Für uns ist entscheidend, dass wir die Enttäuschung vom Nürburgring (nur ein 9. und 15. Platz/d. Red.) verdauen und voll auf Angriff fahren", bestätigte die 43-jährige Hürtgen das Vorhaben. Aber sie warnte zugleich: "Es wäre ein Fehler, zu viele Rückschlüsse aus unseren starken Ergebnissen aus dem Vorjahr zu schließen." 2013 sicherten sich die Schubert-Boliden einen Doppelsieg in Hohenstein-Ernstthal.

Dennoch ist gerade bei Jens Klingmann aus dem zweiten Z4 mit Max Sandritter (Platz zehn der Fahrerwertung) die Vorfreude auf die Rennen groß: "Ich erinnere mich natürlich sehr gerne an meinen Gaststart im vergangenen Jahr, den ich mit einem Sieg und einem dritten Platz erfolgreich gestaltete." Damals ersetzte der 24-Jährige den verletzten Stammpiloten Jörg Müller. Und diese Vorfreude teilt sein Cockpit-Partner Sandritter (25) durchaus: Immerhin ist der Sachsenring eine seiner Lieblingsstrecken.