Magdeburg l Zu Hause ist Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg eine Macht und saisonübergreifend seit zehn Spielen ungeschlagen. Daran änderte auch das jüngste 1:1 gegen Wacker Nordhausen nichts. Auswärts dagegen gibt es noch jede Menge Steigerungspotenzial. Der Spielplan will es so, dass die Elbestädter jetzt dreimal in Folge in der Fremde ranmüssen - beim Berliner AK (27. September), VfB Auerbach (3. Oktober) und FSV Zwickau (11. Oktober). Eine knifflige Situation.

Schon im vergangenen Spieljahr tat sich der FCM auf des Gegners Platz schwer, kassierte insgesamt sechs Niederlagen (drei davon gegen Berliner Teams). Und auch 2014/15 steht nach zwei Partien erst ein Punkt auf der Habenseite.

"Wir haben in der Vorsaison auswärts viele Punkte liegengelassen und so den Anschluss an Neustrelitz frühzeitig verloren. Das muss jetzt anders werden. Wenn wir uns aber so reinknien wie gegen Nordhausen, ist mir nicht bange", gab sich Routinier Lars Fuchs (32)vor den Wochen der Wahrheit ausgesprochen optimistisch. Seine Begründung: "Es ist die Art und Weise, wie wir gegen Nordhausen gespielt haben. Die Mannschaft präsentiert sich als echte Einheit, jeder ist für den anderen da. Deswegen glaube ich fest daran, dass wir diese Leistung nicht nur daheim, sondern auch auswärts abrufen können."

Eine Schwächeperiode kann sich der Club auch gar nicht erlauben, denn mit Tabellenführer FSV Zwickau (erst zwei Gegentore), dem sehr gut aus den Startlöchern gekommenen Aufsteiger Budissa Bautzen, dem wiedererstarkten FC Carl Zeiss Jena, der torgefährlichen U 23 von Union Berlin und natürlich Nordhausen ist die Konkurrenz größer denn je.

Das bedeutet aber auch: Einen klassischen Überflieger wie die TSG Neustrelitz in 2013/14 scheint es diesmal nicht zu geben. "Deswegen", so Fuchs, "ist es ganz wichtig, dass wir oben dranbleiben."

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