Halberstadt l Ganz klar: Vor dem heutigen Achtelfinale im Landespokal des FSA ist die Bilanz von Gastgeber 1. FC Weißenfels beeindruckender als die von Regionalligist VfB Germania Halberstadt. Nach der Begegnung im Stadtstadion (Anpfiff 14 Uhr) soll das aus Sicht der Vorharzer anders sein.

Die Hollerieth-Elf tat sich in den bisherigen zwei Hauptrunden gegen unterklassige Mannschaften erkennbar schwer. Das 2:0 beim Landesklasse-Vertreter Blankenburger FV und das 2:1 beim Süd-Landesligisten Blau-Weiß Dölau wirkten ziemlich mager. Der heutige Gastgeber, im unteren Bereich der Landesliga Süd angesiedelt, hat dagegen mit dem Burger BC und Einheit Wernigerode zwei etablierte Spitzenteams der Landesliga Nord eliminiert. Hier kommt die These von Thomas Müller, Trainer des 1. FC Weißenfels, zum Tragen. Er behauptet: "Die Südstaffel hat eine sehr hohe Qualität."

Als weitere Stärken des 1. FC gelten die Zuschauer. "Wir haben immer ein zahlreiches Publikum, davon träumt so manch Verbandsligist", betonte der Trainer. In seiner Elf sei "die Mannschaft der Star". Laut Müller verfügt er über 16 gleich gute Fußballer - "das ist unser Geheimnis". Der Coach weiß um die klare Außenseiterrolle, will mit seinem Team aber "nicht vor Respekt erstarren. Wir wollen auch Fußball spielen". Für Achim Hollerieth, der den Gegner beobachtet hat, zählt nur ein Ziel: "Wir wollen ins Endspiel!"

Der Weg ins Achtelfinale
1. FC Weißenfels - FC Einheit Wernigerode 4:2
Burger BC - 1. FC Weißenfels4:5 n.E.
Blankenburger FV - VfB Germania0:2
SV Blau-Weiß Dölau - VfB Germania1:2