Weißenfels/Halberstadt l Im Achtelfinale des FSA-Landespokals hat sich Regionalligist VfB Germania Halberstadt standesgemäß durchgesetzt. Beim Süd-Landesligisten 1. FC Weißenfels gewann das Hollerieth-Team deutlich mit 5:0 (1:0).

Jedoch brauchte der Favorit einige Anlaufzeit, um seine Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. In der ersten Halbzeit war es über weite Strecken ein ruhiges Spiel, indem die Germania das Geschehen allerdings jederzeit kontrollierte. Der Außenseiter stemmte sich vor allem läuferisch und kämpferisch dagegen. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff hatte Jan Nagel den "Dosenöffner" parat und schloss nach Balleroberung direkt mit einem Flachschuss ab.

Zwischen 48. und 67. ließ Halberstadts schneller Außenstürmer zwei weitere Treffer folgen. Spätestens jetzt war der Widerstand der Weißenfelser gebrochen. Germania hatte fortan viel Platz zum Kombinieren, kam immer wieder zu Abschlüssen. Tom Fraus köpfte einen zweiten Ball zum 0:4 ein, ehe Kapitän Philip Schubert für das Tor des Tages sorgte: Er erkannte, dass René Möbius, etwas zu weit vor seinem Kasten stand und setzte das Leder aus über 50 Metern in die Maschen.

VfB-Trainer Achim Hollerieths Fazit: "In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass wir das klassenhöhere Team waren. Wir sind ohne Bedrängnis ins Vietelfinale gezogen." Weißenfels` Trainer Thomas Müller attestierte seiner Elf "in den ersten 70 Minuten eine ordentliche Leistung. In der ersten Halbzeit waren wir auf Augenhöhe".

Halberstadt: P. Nagel - Schlitte, Nennhuber, Meier, Dervishaj (46. Schütze), Schubert, Wersig, Beil, Ristovski (68. Worbs), J. Nagel (71. Eggert), FrausSchiedsrichter: Meißner (Zahna-Elster). Zuschauer: 236. Tore: 0:1 J. Nagel (41.), 0:2 J. Nagel, (48.), 0:3 J. Nagel (67.), 0:4, Fraus (79.), 0:5 Schubert (82.)