Magdeburg/Heyrothsberge l In gleich vier Spielen des Landespokal-Achtelfinals ging es eng zu. Nur Regionalligist Germania Halberstadt löste seine Aufgabe souverän (5:0 in Weißenfels).

Verbandsligist Preussen Magdeburg gewann gegen Askania Bernburg ebenso 1:0 (Torschütze Steve Röhl) wie der FSV Barleben gegen den Oscherslebener SC (Christopher Kalkutschke).

Auch in Merseburg entschied ein Tor, hier jedoch zugunsten der Gäste aus Sandersdorf. Landesklasse-Vertreter Eintracht Emseloh schlug den 1. FC Bitterfeld-Wolfen mit 4:2 nach Elfmeterschießen.

In einem Nachholspiel der 2. Runde ließ Drittligist Hallescher FC dem SV Union Heyrothsberge mit 8:0 erwartungsgemäß keine Chance.

Allen voran Dreifachtorschütze Sascha Pfeffer war von den Unionern nicht in den Griff zu bekommen. "Schade, wir hatten uns die Höhe der Niederlage anders vorgestellt, sind aber wenigstens nicht zweistellig untergegangen", sagte Trainer Torsten Völckel.

Trotzdem freute sich der Siebtligist aus dem Jerichower Land über das erhoffte "Spiel des Jahres". Dafür sorgte zum einen die stattliche Kulisse von 552 Zuschauern, zum anderen der friedliche Ablauf des Nachmittags, der ohne Nebengeräusche über die Bühne ging.

HFC-Trainer Sven Köhler lobte vor allem die Ernsthaftigkeit seiner Elf: "Wir konnten früh für klare Verhältnisse sorgen und das Spiel ordentlich gestalten. Das war mir wichtig."

Achtelfinale auf einen Blick

1. FC Weißenfels - Germ. Halberstadt0:5

SV Dessau 05 - VfL Halleabgesagt

Eintr. Emseloh - 1. FC Bitterfeld-Wolfenn.E. 4:2

FSV Barleben - Oscherslebener SC1:0

Preussen Magdeburg - Askania Bernburg1:0SV Merseburg 99 - Union Sandersdorf0:12. Runde:Union Heyrothsberge - Hallescher FC0:8