Halberstadt l Als Glücksgriff kann man die Verpflichtung von Jan-Christian Meier bezeichnen. Der Abwehrstratege kam im Sommer vom SV Meppen zum Regionalligisten Germania Halberstadt. Nach inzwischen einem Drittel der Spielserie ist der gebürtige Gifhorner nicht mehr wegzudenken.

Er gehört zu den Dauerbrennern im Team des VfB. Nur Innenverteidigungspartner Kevin Nennhuber und Torwart Pascal Nagel kommen auf mehr Einsatzzeit. Meier fehlen lediglich zehn Minuten. Beim Auswärtsspiel in Jena musste er sich früh mit einem Cut am Auge auseinandersetzen. "Später wurde mir schwindelig, ich war halt angeschlagen", blickte er auf die einzige Auswechslung zurück. Hart im Nehmen - das zeichnet den Verteidiger aus. Woche für Woche geht er kompromisslos und rigoros, emotionslos und fokussiert in die Zweikämpfe, meist als Gewinner. Seit drei Spieltagen steht bei der Germania hinten die Null, auch ein Anteil des 25-Jährigen. Dass er als Neuzugang gleich Stammspieler wurde, wundert ihn nicht. "Ich habe mich immer sofort durchgesetzt, daher war das keine Frage. Dennoch bin ich dem Trainer für das Vertrauen dankbar." Mit Blick auf das nächste Heimspiel am Sonnabend gegen den SV Babelsberg erwartet er einen "argen Konkurrenten. Wir gehen auf Sieg. Wenn wir die Leistung vom Auerbach-Spiel abrufen, stehen die Chancen gut."