Halberstadt l "Weil bei uns Feiertag ist, hatten wir mit einer zeitlichen Vorverlegung kein Problem", gibt Halberstadts sportlicher Leiter Stephan Grabinski Auskunft. Schon um 15 Uhr ertönt am Freitag in der Sternquell-Arena der Anpfiff. Ursprünglich war die Partie unter Flutlicht geplant. Für die Aktiven des VfB Germania heißt das: früh aufstehen, schon um 9 Uhr macht sich der Tross auf den Weg.

Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, wie viel sportliche Brisanz in diesem Vergleich steckt. Halberstadt steht mit einem Zähler mehr auf dem elften Tabellenplatz. Nach der saft- und kraftlosen Vorstellung gegen den SV Babelsberg (0:2) stehen alle Spieler in der Pflicht, ein weiteres Abrutschen zu verhindern. Gra- binski gibt zu, dass diese Begegnung "wegweisend" sei: "Alle können beweisen, dass unsere Vorstellung gegen die Potsdamer ein Ausrutscher war."

Bei vier verbleibenden Partien in der Vorrunde übernimmt Germania in den Duellen gegen Plauen und danach gegen Meuselwitz (Tabellenletzter/d.Red.) die Rolle des Favoriten ein. Beendet wird die Hinserie in Zwickau und gegen Nordhausen, dem führenden Duo der Regionalliga.

Grabinski: "Ich gehe nicht so weit zu sagen, wir müssen die kommenden zwei Spiele gewinnen und können die anderen verlieren. Grundsätzlich ist jeder Kontrahent schlagbar. Natürlich nehmen wir gegen Zwickau und Nordhausen die Außenseiterrolle ein. Das ist aber durchaus eine Position, von der man profitieren kann. Das Wichtigste ist jetzt erst einmal das Plauen-Spiel."

Christopher Kullmann steht nach einem grippalen Infekt seit Dienstag wieder im Training. Auch Robert Rode - er musste nach einer Zerrung pausieren - kehrte zur Mannschaft zurück.