Halberstadt l Optimal vorbereitet will Achim Hollerieth, Trainer von Fußball-Regionalligist VfB Germania Halberstadt, seine Elf für die letzten zwei Hinrundenspiele der Saison 2014/15 wissen. Am kommenden Sonntag geht es für die Vorharzer zum Tabellenzweiten FSV Zwickau, ehe die Halbserie eine Woche später im eigenen Stadion gegen Spitzenreiter Wacker Nordhausen abgeschlossen wird.

Dafür will Halberstadts Cheftrainer nichts dem Zufall überlassen. In der vergangenen Woche ließ er die Mannschaft viel laufen, legte Wert auf Kraft und Kondition. Flügelstürmer Jan Nagel: "Das war schon nicht ohne, der Trainer hat uns mächtig gefordert." Das punktspielfreie Wochenende durften die Germanen dann allerdings auch zur Regeneration nutzen, Sonnabend und Sonntag gab es vom Trainer frei.

Die sportliche Leitung nutzte dies zur Vorbereitung Teil II: Gegnerbeobachtung. Zunächst weilte Achim Hollerieth am Sonnabend beim FSA-Pokal-Achtelfinale zwischen dem SV Dessau 05 und dem VfL Halle 96 (0:3). Zwar kommt es für die Halberstädter im Rahmen des Viertelfinals gegen die Hallenser erst am 13. Dezember zum Aufeinandertreffen, der sportliche Leiter Stephan Grabinski machte aber einmal mehr deutlich, wie wichtig der Pokalwettbewerb für die Domstädter ist. "Wir wollen auch hier nichts dem Zufall überlassen und streben das Maximale an."

Grabinski machte sich unterdessen am gestrigen Sonntag auf nach Westsachsen, um sich im Sachsen-Pokal-Duell zwischen dem FSV Zwickau und dem VFC Plauen (1:0) weitere Details zum nächsten Ligagegner zu notieren.

Auch wenn der Frust nach den letzten Ergebnissen bei Grabinski noch nicht verflogen ist, die volle Aufmerksamkeit richtet er nun auf das Finale der Hinrunde. "Gegen Babelsberg, Plauen und Meuselwitz waren neun Punkte zu vergeben, ein magerer ist auf unser Konto gewandert. Um nicht im Tabellenkeller zu überwintern, müssen wir die Punkte, die wir liegen gelassen haben, uns jetzt wiederholen."