Rangsdorf/Magdeburg l Das alte Präsidium des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) ist auch das neue. Die 104 Anwesenden (70,8 Prozent der Eingeladenen) beim 8. NOFV-Verbandstag am Sonnabend in Rangsdorf bestätigten Präsident Rainer Milkoreit (Apolda) ohne Gegenstimmen in seinem Amt. Klaus Reichenbach (Sachsen) und der Berliner Bernd Schultz bleiben Vizepräsidenten.

Im Amt bestätigt wurde darüber hinaus das komplette NOFV-Präsidium, dem wie alle weiteren Chefs der ostdeutschen Landesverbände auch der Präsident des Fußball-Verbandes Sachsen-Anhalt (FSA), Erwin Bugar (Möckern), angehört.

Neben einer Vielzahl von Änderungen an Satzung und Geschäftsordnung beschloss der Verbandstag die Bildung eines Ausschusses für Prävention und Sicherheit, dem Peter Fechner, Präsident des 1. FC Magdeburg, angehört.

Klaus Decker, langjähriger FSA-Geschäftsführer, wurde in Rangsdorf mit der Ehrennadel des NOFV in Silber geeehrt. Sogar der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, nahm sich Zeit, Grußworte an die Vertreter der nordostdeutschen Landesverbände zu richten.

Breiten Raum in der, wie es der ehemalige FCM-Geschäftsstellenleiter Bernd Tiedge formulierte, "von Übereinstimmung geprägten" dreistündigen Veranstaltung nahm die Diskussion über die höchste Ost-Spielklasse, die NOFV-Regionalliga, ein. Diese habe sich mit ihren zahlreichen attraktiven Derbys von Traditionsvereinen und "angemessenen Zuschauerzahlen" bewährt und solle bestehen bleiben. Bereits im Juni hatte das NOFV-Präsidium eine Aufstockung der Regionalliga Nordost von derzeit 16 auf 18 Vereine ab der Saison 2015/16 beschlossen.

Einig ist sich der NOFV mit anderen Regionalverbänden, beim DFB erneut eine Modifizierung der Aufstiegsregelung in die 3. Liga anzuregen. Eine entsprechende Resolution wurde in Rangsdorf verabschiedet. Derzeit müssen die fünf Ersten und der Südwest-Zweite der Regionalligen in Relegationsspielen die drei Aufsteiger ermitteln.

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