Sportlerinnen des Jahres 2014 (Siegerin 2013: Andrea Eskau): 1. Andrea Eskau (USC Magdeburg) 137 Punkte; 2. Julia Lier (HRV Böllberg/Nelson) 132; 3. Tatjana Hüfner (BRC Friedrichroda) 120; 4. Jana Beckmann (PSG Nienburg) 66; 5. Luisa Malzahn (SV Halle) 49; 6. Ilke Wyludda (Hallesche LAF) 41

Sportler des Jahres 2014
(Sieger 2013: Robert Stieglitz): 1. Paul Biedermann (SV Halle) 125 Punkte; 2. Andreas Wank (SC Hinterzarten) 116; 3. Marcel Hacker (SC Magdeburg) 91; 4. Maximilian Planer (Bernburger RV) 84; 5. Rob Muffels (SC Magdeburg) 64; 6. Yul Oeltze (SC Magdeburg) 56

Mannschaften des Jahres 2014
(Sieger 2013: SKV Rot-Weiß Zerbst): 1. Mitteldeutscher BC Weißenfels 139 Punkte; 2. 1. FC Magdeburg 72; 3. SKV Rot-Weiß Zerbst 70; 4. SCM-Handballer 69; 5. Basketballerinnen SV Halle Lions 48; 6. Anne Becker/Michaela Schmidt (HRV Böllberg/Nelson) 41

Halle l Andrea Eskau gewann den Titel bereits zum dritten Mal in Folge. Die Sportlerin vom USC Magdeburg, die bei den Paralympics 2012 in London mit dem Handbike zweimal Gold gewonnen hatte, setzte ihre beispiellose Erfolgsserie auch bei den Winter-Paralympics in Sotschi fort. Am Kaukasus "schürfte" sie nun auch Gold im Biathlon und im Skilanglauf. Andrea Eskau ist weltweit eine der wenigen Sportlerinnen, die olympisches Edelmetall bei Sommer- wie Winterspielen gewannen.

Zweite bei den Frauen wurde die Ruder-Weltmeisterin im Doppelvierer vom HV Böllberg, Julia Lier. Auf Platz drei folgte die aus Blankenburg stammende und jetzt für den BRC Friedrichroda startende Gewinnerin der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, Rennschlitten-Ass Tatjana Hüfner.

Biedermann zum vierten Mal Sportler des Jahres

Bei den Männern setzten Sachsen-Anhalts Sportjournalisten Paul Biedermann symbolisch die Krone als besten Sportler des Jahres 2014 auf. Der Schwimmer hatte bei den Europameisterschaften in Berlin Gold mit der deutschen 4x200-Meter-Freistil-Staffel gewonnen und war über 200 Meter Freistil Zweiter geworden. Biedermann war bereits 2009, 2010 und 2011 zum besten Sportler des Jahres in Sachsen-Anhalt auserkoren worden.

Auf dem zweiten Rang platzierte sich mit dem in Domnitz aufgewachsenen Andreas Wank der Olympiasieger von Sotschi im Mannschafts-Skispringen. Nie zuvor bei einer Sportlerumfrage in Sachsen-Anhalt konnte sich ein Wintersportler so weit vorn platzieren. Dritter wurde der Ruderer Marcel Hacker vom SCM.

Als Mannschaft des Jahres wurden die Bundesliga-Basketballer des Mitteldeutschen BC gewählt. Die Weißenfelser sicherten sich den Titel zum dritten Mal nach 2000 und 2009. Die Saison 2013/2014 schloss der MBC mit dem neunten Platz ab, der besten Platzierung seit 13 Jahren. Es war damit eine der erfolgreichsten Spielzeiten der Clubgeschichte.

Waldemar Cierpinksi für Lebenswerk geehrt

Auf den "Ehrenplatz" setzen die Sportjournalisten den 1. FC Magdeburg. Die Elbestädter hatten im zu Ende gehenden Jahr den Fußball-Landespokal gewonnen - mit einem 3:0 nach Verlängerung über den Halleschen FC in dessen Erdgas-Sportpark.

Die Mannschaft des Vorjahres, die Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst, wurden diesmal Dritte.

Für sein sportliches und gesellschaftliches Lebenswerk ehrten Sachsen-Anhalts Sportjournalisten den zweifachen Marathon-Olympiasieger Waldemar Cierpinksi. Diese Auszeichung wurde erst zum zweiten Mal verliehen. 2013 hatte sie Radsport-Legende Gustav Adolf "Täve" Schur erhalten. Diesmal fungierte der im Vorjahr Geehrte als Laudator. Schur erinnerte an Cierpinskis Kinderjahre mit den Worten: "Waldemar hat angefangen, barfuß zu laufen." Mit Unterstützung seiner Ehefrau habe er sich in den 90er Jahren eine Existenz aufgebaut. "Er hat zahlreiche Läufe in Sachsen-Anhalt initiiert und unterstützt sie nach Kräften."

 

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