Magdeburg l Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg ist derzeit dabei, die notwendigen Lizenzierungsunterlagen für die kommende Saison 2015/16 zusammenzustellen - sowohl für die vierte als auch dritte Liga. "Je früher man sich darum kümmert, desto mehr Spielraum hat man nach hinten heraus", sagte Sportchef Mario Kallnik.

Während die Beantragung für die vierte Liga über den NOFV reine Formsache ist, sieht es beim Anforderungsprofil des zuständigen DFB in der dritten Liga ganz anders aus. "Da sind viele neue Dinge zu berücksichtigen, was ich aber völlig in Ordnung finde, weil die vorhandene Wirtschaftlichkeit die Basis für höherklassigen Fußball ist", betonte Kallnik.

Doch es geht nicht allein um die Finanzen, sondern auch um den technisch-organisatorischen Part. Als Beispiele nannte Kallnik die Sicherheit in der MDCC-Arena oder Pläne einer Evakuierung. "Federführend war dafür immer unser ehemaliger Geschäftsstellenleiter Bernd Tiedge zuständig, der sich zwar zurückgezogen hat, der uns aber in diesen Bereichen auch in Zukunft unterstützen wird", so Kallnik.

Vom Zeitfenster her sieht es so aus, dass sich der Club Ende November erstmals mit der Thematik intensiver befasst hat. Nun wird das Lizenzierungspaket zusammengestellt und anschließend ein Wirtschaftsprüfer geordert, der den bisherigen Saisonverlauf in der Regionalliga unter die Lupe nimmt, sich mit der Rückrunde beschäftigt und dann natürlich die Pläne für die dritte Liga erstellt. "Spätestens Anfang März 2015 sollte alles erledigt und der Verein in der Lage sein, die Unterlagen an die DFB-Zentrale in Frankfurt/Main zu schicken. Abgabefrist ist der 31. März 2015", sagte Kallnik, der allerdings keine Angaben zum Etat machen wollte: "Dass er in der 3. Liga höher ist als jetzt, liegt auf der Hand. Ich bitte aber um Verständnis, dass wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine konkreten Zahlen herausgeben."

Größere Hindernisse sieht der 40-Jährige indes nicht: "Wir haben uns weiter stabilisiert und sind guter Dinge."