Magdeburg/München l Einen Kalender für 2015 hat Robin Krasniqi bereits. Und vor kurzem hat der 27-Jährige auch den ersten Termin mit Rot angestrichen und den Ort dazu vermerkt: 21. März, Rostock. Drei Ausrufezeichen stehen dahinter. Denn, auch wenn es noch nicht ganz offiziell ist, an diesem Tag plant der Sauerland-Stall den nächsten WM-Kampf von Jürgen Brähmer. Und gut unterrichtete Kreise wissen zu berichten, dass dem WBA-Weltmeister dann die aktuelle Nummer 2 in der Weltrangliste der WBA und WBO gegenüberstehen soll - Robin Krasniqi eben ...

Doch "so schön wie das klingt, das ist noch Zukunftsmusik", will sich Krasniqi auf das Hier und Jetzt fokussieren. Denn vor seiner zweiten WM-Chance (die erste im März 2013 gegen den damaligen britischen WBO-Weltmeister Nathan Cleverly konnte er nicht nutzen) gilt es, erst einmal heute selbst ein Ausrufezeichen zu setzen. Bei seiner Titelverteidigung in München "muss und will ich meine Position als Herausforderer weiter festigen. Und das wird schwer genug, denn Sek ist stark und dazu noch Rechtsausleger - der erste für mich seit sechs Jahren", gibt Krasniqi zu bedenken. Doch der 27-Jährige sieht sich durch seinen Trainer Dirk Dzemski bestens vorbereitet: "Mein Trainer war als Boxer selbst Rechtsausleger, er hat mich in alle Geheimnisse eingeweiht."

Auch SES-Promoter Ulf Stein-forth, der mit Dominic Bösel noch ein zweites, ganz heißes Eisen in München im Feuer hat, ist zuversichtlich: "Sek ist sehr selbstbewusst und ein unbequem zu boxender Gegner. Aber sei`s drum, so wie ich Robin in den letzten Tagen erlebt habe, ist ihm sehr wohl bewusst, wie wichtig dieser Kampf für ihn und uns als Boxstall ist."