Magdeburg (hjh) l Die Gäste wurden noch zu Saisonbeginn als einer der Meisterschaftsfavoriten gehandelt. Doch wurde das Team durch Verletzungen, die es nicht kompensieren konnte, zurückgeworfen.

Dies wollte auch der HSV nutzen. Die Magdeburger starteten sehr konzentriert und zwei Tore von Maximilian Krämer brachten eine schnelle 4:2-Führung. Dieser Vorsprung wurde schnell ausgebaut. Michel Poek traf nach zwölf Minuten zum 7:3 für seinen HSV.

Auch in den folgenden Minuten bestimmten die Gastgeber in einem fairen Spiel das Spielgeschehen. So baute der HSV seine Führung bis zur Halbzeitpause auf 17:9 aus.

Auch in der zweiten Spielhälfte war der gastgebende HSV überlegen. Andreas Jahns zum 18:11 und Sven Pigorsch zum 21:14 erzielten die nächsten Zwischenstände.

Doch die Gäste fingen sich, stemmten sich gegen eine drohende Niederlage. Da der heimische Handball-Sportverein in dieser Phase einige Chancen vergab, konnte Wolfen in der 44. Minute auf 22:18 verkürzen. Doch zwei Tore von Carsten Schulz hielten die Gäste auf Distanz.

In der Schlussphase dieser Begegnung sahen die Zuschauer wieder einen konzentrierten Magdeburger HSV. Matthias Wiesner im HSV-Tor steigerte sich und im Angriff erhöhte Michael Jahns nach 57 Minuten auf 31:23.

Erfreulich für den HSV, das in der Schlussphase Maximilian Schulz nach seiner Verletzung in Calbe wieder einige Minuten Spielanteile bekam und sich in der 59. Minute mit dem 34:24 dafür bedankte. Am Ende siegten die Schützlinge von HSV-Trainer Harry Jahns sicher mit 36:25 und hielten damit Anschluss an die Spitzengruppe.

HSV: Wiesner, Gleß - C. Schulz 8, Krüger, Brunsendorf 1, A. Jahns 3, Krug 2, M. Jahns 10/2, M. Schulz 1, Poek 6, Krämer 2, Butt 1, Pigorsch 2