Magdeburg l Das NOFV-Präsidium beschloss am Montag auf einer außerordentlichen Sitzung in Rangsdorf, Insolvenzclub VFC Plauen einen Vergleich mit folgenden Punkten anzubieten:

1. Laut NOFV-Spielordnung muss der VFC Plauen absteigen.

2. Der Insolvenzverwalter der Plauener nimmt seine einstweilige Verfügung gegen die Satzung des NOFV zurück.

3. Der VFC Plauen darf die laufende Saison in der Regionalliga Nordost zu Ende spielen. Voraussetzung dafür ist, dass die Vogtländer bis zum 17. Februar (also vier Tage vor Ende der Regionalliga-Winterpause) "die Prüfung der Rechtmäßigkeit ihrer Zulassung für die Saison 2014/15 nachweisen", so NOFV-Präsident Rainer Milkoreit.

Gegen Plauen läuft seit Anfang Januar ein Insolvenzverfahren. Von einer Insolvenz würde der FCM profitieren, denn in den bisherigen Punktspielen gegen den VFC holte der FSV Zwickau vier, Wacker Nordhausen drei Zähler. Der FCM hatte sich von Plauen in der Hinserie 2:2 getrennt, wäre nur einen Punkt los.

Nach wie vor gilt also die "alte" Tabelle der Regionalliga Nordost. Der FCM liegt somit weiterhin vier Punkte hinter Zwickau und Nordhausen zurück. Das bestätigte Milkoreit auf Volksstimme-Nachfrage.

Laut Sportchef Mario Kallnik will der FCM den Vergleich in Ruhe bewerten. Rechtliche Schritte sind danach nicht ausgeschlossen.