Halberstadt l Bis zum Rückrundenauftakt bleiben dem Fußball-Regionalligisten Germania Halberstadt elf Tage. Elf Tage also, in denen Cheftrainer Henri Fuchs seine beste Startelf noch finden muss, wenngleich der 44-Jährige nach dem letzten Testspiel gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf (0:1) andeutete, dass "im Kopf schon einige Positionen feststehen". Welche das sind, behielt er (noch) für sich.

Gute Karten auf einen Stammplatz dürften neben Kapitän Philip Schubert, Kevin Nennhuber, Kevin Schlitte und Telmo Teixeira haben. Auch die drei Neuzugänge Christopher Reinhard, Damian Paszlinski und Tommy Müller sind nicht als Bankdrücker gekommen, wollen ihr Potenzial gleich mit dem Rückrundenstart unter Beweis stellen.

So deutet in der Innenverteidigung derzeit alles auf einen intensiven Zweikampf hin. Wer wird neben dem gesetzten Nennhuber auflaufen? In der Hinrunde erledigte Jan-Christian Meier diese Aufgabe gut bis sehr gut. Dennoch: Paszlinski könnte ihm hier den Rang ablaufen. Auf der linken Außenverteidigerposition sieht es ähnlich aus: Arbnor Dervishaj muss sich mächtig ins Zeug legen, will er seinen Platz hier nicht an Neuzugang Reinhard abgeben. Auf der gegenüberliegenden Seite kommt ebenso Bewegung ins Spiel. Bisher hatte Schlitte hier das Sagen. Unter Fuchs kam der 33-Jährige zuletzt aber in der Zentrale zum Einsatz und könnte dort gemeinsam mit Schubert als Lenker und Denker fungieren. Und in der Offensive könnten Neuzugang Müller, Florian Beil oder Ivan Ristovski die Position des abgewanderten Jan Nagel einnehmen.

Geklärt ist auch nicht die Position Nummer eins: Torwart Danilo Dersewski hat die Vorbereitung klar dominiert, auch weil Pascal Nagel krank war. "Es ist noch nichts entschieden", so Fuchs, "wenngleich Pascal aufgrund der guten Hinrunde einen Bonus hat. Das heißt nicht, dass ich mich vielleicht doch für Danilo entscheide".