Magdeburg l Joe Buck hat Rücken. Nicht erst seit gestern. Am Donnerstag hat es Joe Buck gereicht, die Probleme hatten sich immer stärker geäußert. "Er hat am Rande seiner Möglichkeiten gespielt", hatte auch Peter Bogel zuletzt beobachtet. Am Donnerstag ist Buck also zum Arzt gegangen. Der 33-jährige Power Forward wird am morgigen Sonnabend nicht auflaufen können. "So sieht es aus", bestätigte Bogel, Vize-Präsident des BBC Magdeburg, dessen Otto Baskets zum Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga Pro B bei den Rostock Seawolves (19.30 Uhr) antreten.

Das ist natürlich ein weiterer personeller Rückschlag für die bereits arg gebeutelte Mannschaft, und dies ausgerechnet nach dem jüngsten Lauf mit den Siegen gegen die Baskets Akademie Oldenburg und bei den Baskets in Braunschweig, mit denen sich die Magdeburger wieder in die Play-offs spielten (7.). Nun werden sie von einem ganz anderen Kaliber empfangen. Rostock führt die Tabelle an, Rostock hat in dieser Saison lediglich zwei Heimspiele verloren. Und Rostock stellt den besten Angriff der Pro B - mit durchschnittlich 76,45 Punkten pro Partie. Dem können die Otto Baskets die beste Abwehr der Liga entgegensetzen (66,8 Punkte im Schnitt).

Mit einem Sieg hätten die Magdeburger nun nicht die Play-off-Teilnahme sicher, aber "es wären mit Sicherheit zwei Big-Points", ist sich auch Bogel sicher. Mit Buck, 2,01 Meter groß, "haben wir aber einen Nachteil auf den großen Positionen". Und mit dem Ex-Magdeburger Yannick Anzuluni haben die Rostocker einen 2,05 Meter großen und erfolgreichen Werfer. 398 Zähler, 19,9 im Schnitt, hat der 27-jährige Allrounder der Seawolves bereits gesammelt in dieser Saison. Im Hinspiel, beim 70:65-Sieg des Spitzenreiters in der Gieselerhalle, markierte er 21 Punkte. "Ich bin mir sicher, dass unser Trainer seine Mannschaft entsprechend einstellen wird", erklärte Bogel. Coach Dimitris Polychroniadis war gestern nicht zu erreichen.