Magdeburg l Die Rückenprobleme sind nicht neu, Joe Buck, Power Forward der Otto Baskets des BBC Magdeburg, hat damit schon länger zu tun. Aber "seit Beginn der zweiten Saisonhälfte ist es für mich besonders hart", sagte der 33-Jährige am Montag der Volksstimme. "Der Rücken fühlt sich ziemlich schlimm an." Buck hatte deshalb einen Arzt aufgesucht vergangene Woche, und der Arzt hat ihm eine Pause verordnet. Die beiden gemeinsam "müssen dann auch entscheiden, wann er wieder spielen kann", meinte Otto-Coach Dimitris Polychroniadis.

Am kommenden Freitag treten die Ottos (Tabellen-7.) zum wichtigen Spiel in der 2. Bundesliga Pro B gegen die Uni-Riesen Leipzig (10.) an in der Gieselerhalle. Beginn ist um 20 Uhr. Und wenn kein Buck zurückkehrt, werden es wieder nur acht Akteure sein, die um die Play-offs kämpfen - wie zuletzt bei der 63:76-Niederlage in Rostock. Die Hiobsbotschaften wollten in den vergangenen Wochen kein Ende nehmen: der Kreuzbandriss bei Phil Stachula, der Rücken von Joe Buck - und zuletzt der Mittelfußbruch bei Chris Frazier. "Jedes Mal sage ich dann den Spielern, dass sie sich weiter steigern müssen. Die Frage ist, wie weit sie sich noch steigern können?", meinte Polychroniadis.

Ermüdungserscheinungen, Kräfteverschleiß - das sind keine Entschuldigungen, sondern Symptome eines harten Kampfes der Verbliebenen, wie sie sich in Rostock zum Beispiel bei Steven Monse oder André Gillette gezeigt haben. Drei Spiele sind noch zu absolvieren bis zum Hauptrundenende. Schaffen die Ottos den Einzug in die Play-offs, absolvieren sie minimal zwei weitere Partien, gehen sie in die Play-downs (Platz 9 bis 12), folgen definitiv sechs Duelle.

Die Magdeburger hoffen also, dass Joe Buck gegen Leipzig zurückkehrt. Der 2,01-Meter-Mann klang selbst vorsichtig optimistisch, als er sagte: "Ich werde alles dafür tun, um die Kraft für einen Einsatz in dieser oder in der nächsten Woche zu finden."