Jens Härtel (FCM-Trainer): "Schon bei der Besprechung habe ich gemerkt, wie fokussiert die Jungs waren. Wir haben sehr stabil gestanden und im richtigen Moment die Tore gemacht. Ich bin froh, dass wir die Scharte vom Sommer auswetzen konnten. Felix Schiller habe ich wegen muskulärer Probleme in der Wade ausgewechselt."

Henri Fuchs (Germania-Trainer): "Ich hatte mir in meinem ersten Spiel als Cheftrainer natürlich mehr ausgerechnet. Aber der Sieg der Magdeburger ging auch in der Höhe absolut in Ordnung. Die Art und Weise, wie wir verloren haben, gerade in der ersten Halbzeit, gibt mir zu denken. Darüber wird zu reden sein."

Mario Kallnik (FCM-Sportchef): "Was mir gefallen hat, war die Tatsache, dass wir vom ersten Moment an richtig präsent waren. Da kriegt jeder Gegner sofort Respekt. Bis zum großen Ziel ist es aber noch ein weiter Weg."

Stephan Grabinski (sportlicher Leiter bei Germania): "Das war heute eindeutig zu wenig. Wir haben uns kaum gewehrt. Aber schon nächste Woche geht`s weiter."

Marius Sowislo (FCM-Kapitän): "Entscheidend für den Erfolg war unser furioser Start. Aber selbst eine 3:0-Führung ist kein Sieggarant. Erst nach dem vierten Tor wusste ich, dass da nichts mehr anbrennt."

Nico Hammann (FCM-Torschütze): "Wenn man nach sieben langen Vorbereitungswochen so startet und auch noch das Führungstor erzielt, ist das schon ein geiles Gefühl. Außerdem hatten wir noch etwas gutzumachen. Rache ist süß."

Kevin Schlitte (Germania): "Wir sind überhaupt nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Auf dem Platz ist nicht jeder von uns mit voller Einsatzkraft vorgegangen. Und das nach so einer elend langen Vorbereitung, wo man doch alles hätte rauslassen können."

Olaf Herbst (Germania-Präsident): "Wir haben von der ersten Sekunde an mehr Angst gehabt als alles andere. Das hätte nicht sein müssen, denn die Spieler kennen sich doch untereinander gut. Die ersten Minuten haben schon gezeigt, das wird kein gutes Ende geben. Es war eine schwache Partie unsererseits."(ut/fbo)