Magdeburg l Fußball-Verbandsligist MSV 90 Preussen hat am Donnerstagabend den Einzug in das Endspiel um den Landespokal knapp verpasst. Gegen den Oberligisten VfL Halle 96 mussten sich die Magdeburger erst nach großem Kampf und Elfmeterschießen mit 3:5 (1:1, 1:1) geschlagen geben.

Bereits nach zwölf Minuten brachte der Ex-Magdeburger Matthias von der Weth die Gäste von der Saale mit 1:0 in Front. Doch der Gastgeber ließ sich nicht schocken, kam bereits 23 Minuten später durch den starken Stefan Mensch zum Ausgleich.

Beide Mannschaften vergaben in der regulären Spielzeit bzw. in der Verlängerung noch zahlreiche hochkarätige Chancen. So scheiterte u. a. Tom Butzmann zunächst mit einem Strafstoß an Preussen-Keeper Steven Ebeling, setzte anschließend den Abpraller per Kopf ins Toraus.

Im Elfmeterschießen brachte Tobias Cramer den Gast zunächst nach vorn, Tobias Tietz glich aus. Da Christopher Griebsch an Ebeling scheiterte, hatte Matthias Fischer die Chance zur Führung, die er eiskalt nutzte. Dann kam die Zeit von VfL-Keeper Georg Melzer, der die "Elfer" von Florian Dethlefsen und Steve Röhl hielt. Mustapha Amari und Tobias Friebertshäuser machten den VfL-Sieg perfekt. Die Hallenser treffen im Finale auf den Sieger der Partie 1. FC Magdeburg gegen Hallescher FC.

MSV 90 Preussen: Ebeling - Burger, Appel (101. Trinh), Fischer, Renger, Göres, Tietz, Mensch, Röhl, Rhode (96. Rothe), Glage (93. Dethlefsen)

VfL Halle 96: Melzer - Schammer, Amari, Wehlert (83. Braun), Bury, Mehanovic, von der Weth, Neigenfink (46. Cramer), Butzmann (108. Griebsch), Odovic, Friebertshäuser