Volksstimme: Herr Vogel, wie fällt Ihr Fazit zu diesem Spiel aus?
Eberhard Vogel:
Ein klarer Sieg und ein verdienter Erfolg auch in dieser Höhe für den FCM. Jena war chancenlos. Beim FCM hat zwar niemand herausgeragt, aber es wurde gut zusammengespielt.

Worin sehen Sie den Unterschied zum FCM, den Sie einst trainiert haben?
Wir waren damals individuell viel stärker, hatten Spieler aus der ersten und zweiten Liga in unseren Reihen.

Haben Sie heute den neuen Meister der Regionalliga Nordost gesehen?
Schwer zu sagen. Zwickau hat zwar auch gewonnen, aber der FCM das bessere Torverhältnis. Ich drücke ohne Frage dem FCM die Daumen, dass er den Aufstieg schafft. Das habe ich auch am Sonnabend am Rande der Boxveranstaltung gegenüber Sportchef Mario Kallnik und Eckhard Meyer, der zu meiner Zeit FCM-Präsident war, zum Ausdruck gebracht.

Ihre sportliche Heimat ist Jena. Was geht hier zurzeit?
Ich lebe in Jena, habe hier viele Jahre gespielt und als Trainer gearbeitet. Aber im Moment geht in Jena nichts Gutes.

Was fehlt dem FCM zu Liga 3?
Ich kenne den Leistungsstand der einzelnen Spieler nicht, habe den FCM seit Jahren nicht live gesehen. Aber hier ist was drin. Man sieht, das ist eine homogene Mannschaft. Mein Herz schlägt immer noch für die Magdeburger.