Für den Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg geht es in der total verkorksten Saison 2010/11 nur noch um den Klassenerhalt. Ein Blick auf das Restprogramm (siehe Infokasten) zeigt, dass für dieses Minimalziel die nächsten drei Spiele von existenzieller Bedeutung sein dürften.

Magdeburg. "Nach den beiden Niederlagen in den Ostderbys stehen nun Spiele gegen die Mannschaften an, die allesamt hinter uns plaziert sind. Diese Spiele müssen zweifelsohne gewonnen werden", forderte der neue Präsident Peter Fechner unmissverständlich.

Los geht\'s am Sonnabend (13.30 Uhr) gegen den TSV Havelse. Es folgen die Partien beim bereits als Absteiger feststehenden Schlusslicht Türkiyemspor Berlin und gegen Eintracht Braunschweig II. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn in der Hinrunde blieb der Club gegen dieses Trio sieglos, fuhr lediglich zwei magere Punkte ein. Hinzu kommt die eklatante Heimschwäche (14 Spiele, davon drei Siege, vier Remis und sieben Niederlagen).

Da der Tabellen-13. Wilhelmshaven schon um sechs Punkte enteilt ist und die Plätze 15 bis 18 den Abstieg bedeuten, kommt es für den Club nun darauf an, den rettenden 14. Rang zu sichern. Ein kleiner Vorteil im Abstiegskampf ist dabei die Tatsache, dass Eintracht Braunschweig II schon ein Spiel mehr absolviert hat.