VonFlorian Bortfeldt

Halberstadt. Nach dem Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die Fußball-Regionalliga gab es von allen Seiten Glückwünsche für den VfB Germania Halberstadt. Die Telefone von Trainer Andreas Petersen und Präsident Olaf Herbst klingelten dieser Tage deutlich öfter als sonst. Dem Trainer war der zügige Weg zurück in die Normalität wichtig.

Mit dem FC Rot-Weiß Erfurt II tritt der Oberliga-Alltag morgen ab 14 Uhr (Friedensstadion) wieder in Kraft. "Ich denke nicht mehr an die Meisterschaft, sondern an die kommenden Gegner", so der Erfolgstrainer. Der Tabellenvierte Erfurt rechnet sich durchaus noch Chancen auf einen Medaillenplatz aus, außerdem ist die Motivation hoch, das Topteam der Liga nach inzwischen 26 ungeschlagenen Spielen zu besiegen. "Erfurt will uns mit Sicherheit ärgern. Wir haben aber unsererseits auch noch Ziele. Es wird kein Schaulaufen geben", so Petersen.