Magdeburg (dh). Leimen/Mannheim war am 15. Januar dieses Jahres nicht zu beneiden. Tage nach der Pokalschlappe gegen Spandau durfte die Wasserball-Union Magdeburg (WUM) ihren Frust im Punktspiel bewältigen, gewann mit 15:2 und legte damit den Grundstein für den Spitzenplatz in der Bundesliga, Hauptgruppe B. Heute, 18 Uhr in der Elbeschwimmhalle, kann sich WUM in der letzten Partie vor den Playoffs eigentlich kein Selbstvertrauen holen. Aber WUM kann üben – für Bayer Uerdingen.

Gestern war kein Training mehr, gestern war Videostudium zum kommenden Kontrahenten im Kampf um den Aufstieg in die Hauptgruppe A. Am Fernseher analysierte Trainer Vlad Hagiu mit seinen Männern das Stärken- Schwächen-Profil Bayers. Das praktische Studium möglicher Strategien erfolgt heute im Wasser. Dabei stehen Holger Dammbrück und Patrick Stelzner (beide krank) nicht zur Verfügung.

Leimen hat in dieser Saison lediglich eine Partie gewonnen, im Duell der Aufsteiger gegen Poseidon Hamburg hieß es am 27. November 11:10. Es war die einzige Partie, in der der Tabellenletzte mehr als zehnmal getroffen hat.