Magdeburg. Beide Pokale der Gothaer Versicherung in der Wertung der Spitzenschwimmer bei der 21. Auflage der dreitägigen Wettkämpfe in der Elbehalle bleiben in Magdeburg. Mit 874 Punkten (der aktuelle Weltrekord in jeder Disziplin wird mit 1000 Zählern als Vergleich herangezogen) verteidigte SCM-Star Helge Meeuw seinen im Vorjahr gewonnenen Pokal erfolgreich vor Leif-Marten Krüger (SCM/850) und Christian Kubusch (SCM/823).

Bei den Frauen gab es dagegen einen Tausch auf den beiden Spitzenplätzen. Franziska Hentke (SCM), im Vorjahr Zweite der Gesamtwertung, schob sich diesmal mit 832 Punkten vor ihre ehemalige Teamkollegin, Titelverteidigerin Deborah Gonschorek vom SV Halle (831). Dritte wurde wie 2010 Aliena Schmidtke (SCM/813). Hentke gewann die 200 m Schmetterling in 2:12,01 Minuten. Schmidtke, der für ihre 56,64 Sekunden über 100 m Freistil 813 Punkte gutgeschrieben wurden, musste sich anschließend wegen eines grippalen Infektes aus dem Wettkampf verabschieden.

"Trotz einer gerade überstandenen Erkrankung und einer deswegen nicht optimalen Vorbereitung sind die 54,95 Sekunden Saisonbestleistung von Helge Meeuw", unterstrich SCM-Trainer Bernd Henneberg. Meeuws Erfolg bedeutet dessen dritten Pokalgewinn in Folge.

Trotzdem hob der Coach ein anderes Resultat besonders hervor – die 49,66 Sekunden über 100 m Freistil von Leif-Marten Krüger. Henneberg: "Er kam wie Phönix aus der Asche. Auch sein Sieg über 200 Meter Freistil in 1:49 Minuten war ein ganz starker Auftritt." Kubusch, dem allerdings die langen Freistilstrecken eher liegen, schlug mit immerhin fünf Sekunden Rückstand auf den Sieger an.

Christian Kubusch wurde Dritter der Gesamtwertung für seine Zeit von 15:32,93 Minuten über 1500 m Freistil, die er bereits am ersten Wettkampftag erzielt hatte.

Sehr gut schlugen sich auch die Magdeburger JEM-Starter Paula Beyer (200 m Rücken in 2:16 Min.), Johanna Friedrich (200 m Freistil in 2:03,37 Min.) und Robert Rauch (200 m Lagen in 2:06,83 Minuten).

Nach einer Woche aktiver Erholung (mit täglichem Training) steht ab 21. März für die SCM-Spitzenschwimmer ein Trainingslager auf dem Rabenberg im Erzgebirge auf dem Programm.