Von Florian Bortfeldt

Halberstadt. Erster gegen Zweiter oder beste Offensive gegen beste Defensive – so kann das heutige Spitzenspiel der Fußball-Oberliga untertitelt werden. Wenn um 18 Uhr der VfB 1906 Auerbach den Namensvetter vom VfB Germania Halberstadt im heimischen Stadion begrüßt, wird mit rund 1000 Zuschauern gerechnet.

Beide Mannschaften weisen einige Parallelen auf. Sowohl Auerbach als auch Halberstadt prägen seit mittlerweile acht Jahren die NOFV-Oberliga, mehrmals beendeten beide Teams eine Spielserie auch dicht beieinander. Deutlicher wurde es in der letzten Saison, als die Sachsen Vierter, Halberstadt aber nur Zehnter wurde. Bei den Vogtländern sitzt mit Steffen Dünger, ähnlich wie Andreas Petersen in Halberstadt, der Trainer seit mehreren Jahren fest im Sattel. Beide sogenannten kleinen Vereine könnten nun in dieser Spielzeit aufgrund akribischer Arbeit und mit Hilfer zuverlässiger Partner sowie einer tollen Entwicklung die Saison mit dem Meistertitel und dem Aufstieg in die Regionalliga krönen.

"Egal, wie es ausgeht, eine Vorentscheidung wird nach diesem Spitzenspiel noch nicht fallen", ist sich Andreas Petersen sicher. Sein Team und er haben sich bereits gestern Nachmittag auf den langen Weg ins Vogtländische begeben, um sich explizit und stressfrei auf den "Kracher" vorzubereiten. Bei der Nachholpartie des 16. Spieltages will Halberstadt etwas gutmachen: Im Hinspiel kassierten die Vorharzer ihre bislang einzige Niederlage.