Boston (dpa). Geoffrey Mutais Fabelzeit beim Boston-Marathon wird nach Angaben des US-Leichtathletikverbandes nicht als Weltrekord gewertet. Die Strecke in der nordamerikanischen Metropole erfülle nicht alle Kriterien, um als Weltrekordkurs anerkannt zu werden, teilte die USTAF gestern mit. Der 29-jährige Kenianer Mutai hatte zuvor in 2:03:02 Stunden die offizielle Weltrekordzeit des Äthiopiers Haile Gebrselassie beim Berlin-Marathon 2008 um 57 Sekunden unterboten.

Mutai steigerte seine eigene Bestzeit um knapp zwei Minuten. Auch der zweitplatzierte Mosop, der nur vier Sekunden später ins Ziel kam, blieb unter der alten Weltrekordzeit.

Den Frauen-Wettbewerb gewann Caroline Kilel aus Kenia. Die 30-Jährige, die im Vorjahr bereits beim Frankfurt-Marathon siegte, setzte sich im Zielsprint zwei Sekunden vor der Amerikanerin Desiree Davila durch. Kilel gewann den ältesten Stadtmarathon der Welt in 2:22:36 Stunden.