Halberstadt (fbo). Oberligist Germania Halberstadt kann die Osterfeiertage ruhig angehen, denn für das Team von Trainer Andreas Petersen stehen keine Nachhol- oder Punktspiele an. "Das haben sich die Jungs nach dem hammerharten Pensum der letzten Wochen auch verdient", so der Trainer.

Nach dem 4:2-Erfolg in Aue fielen die Vorharzer quasi erschöpft in den Mannschaftsbus, Kraft zum Bejubeln der wiederum verbesserten Tabellensituation war kaum vorhanden. Vielleicht lag es auch am Mitgefühl für Torsten Marx, der sich schon nach zehn Minuten schwer verletzte. Inzwischen steht fest, dass er zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres einen Kreuzbandriss erlitten hat. Seinen heutigen 24. Geburtstag verbringt er im Krankenhaus, denn schon ges-tern sollte das Knie operiert werden. "Je eher operiert wird, desto schneller verläuft die Genesung", wünscht ihm sein Trainer gute Besserung.

Bis zur Hochzeit in wenigen Wochen will Marx zumindest wieder ohne Gehhilfen unterwegs sein. "Er ist ein Kämpfer und schaut nach vorn", schätzt Petersen ein.

Heute trainiert der VfB letztmals, bevor sich das Team ab Dienstag auf die letzten fünf Partien vorbereiten wird.