Von Rudi Bartlitz

Magdeburg. Endlich wieder mal eine volle MDCC-Arena ... Woran es den einheimischen Fußballern derzeit ganz offensichtlich gebricht, dafür wollen die "Verwandten" vom American Football sorgen, und zwar am 8. Oktober, wenn Magdeburg erstmals in der Geschichte dieser Sportart Austragungsort des Finales um die deutsche Meisterschaft ist.

"Sie kommen um zu siegen" – unter diesem Motto soll der sogenannte German Bowl in diesem Jahr stehen. Für die 33. Auflage des Endspiels (Titelverteidiger sind die Kiel Baltic Hurricanes) erwartet die Stadt, wie Oberbürgermeister Lutz Trümper gestern bei einem Pressetermin sagt, etwa 15 000 bis 20 000 Besucher.

Die 27 500 Zuschauer fassende Arena wird in den nächsten drei Jahren Veranstaltungsort des Finales sein. Sie löst damit die Commerzbank-Arena in Frankfurt/Main ab. "Wir haben ein Stadion gesucht, das möglichst zentral in Deutschland liegt und von den hiesigen Zentren des American Football – wie Berlin, Braunschweig, Hannover, Kiel – nicht allzu weit ist", begründete der Pressesprecher des American-Football-Verbandes in Deutschland (AFVD), Christian Piwarz, die Wahl der Elbestadt.

Svenja Bergroth von der Magdeburger Stadion- und Sportmarketing GmbH verspricht für den 8. Oktober ein "familienfreundliches Event". Schon Stunden vor dem Anpfiff des Finals (18 Uhr) soll in und außerhalb der Arena reges Treiben herrschen. Die Eintrittspreise (der Ticketvorverkauf hat gestern begonnen) bewegen sich zwischen 5 und 30 Euro.

Vorgestellt wurde gestern erstmals auch das von der Agentur Liqe entworfene offizielle Logo des German Bowl, das viel Bezug auf die Ausrichterstadt nimmt.