Magdeburg (kr). Während es für die Nachfolge von Volker Rehboldt als künftigem FCM-Präsidenten auch elf Wochen nach dem Rücktritt der kompletten Chef-Etage noch immer keinen heißen Kandidaten gibt, fiel beim Neujahrsempfang hinsichtlich eines hauptamtlichen Sportdirektors des öfteren der Name Frank Lieberam. Der in Halberstadt geborene 48-jährige ehemalige FCM-Kicker (158 Oberliga-Einsätze) äußerte sich gestern auf Volksstimme-Nachfrage abwartend: "Als Spielerberater in einer Agentur muss ich mich mit meinen Äußerungen zurückhalten." Derzeit habe er kein Interesse daran, sich an "Spekulationen zu beteiligen".

"Das Wichtigste", so der gelernte Libero weiter, "ist beim FCM die Klärung der Präsidenten-Personalie. Und der muss dann sehen, wen er sich mit ins Boot holt …"

Auf die Frage, weshalb kürzlich der von ihm betreute Fait-Florian Banser nicht zum FCM zurückkehrte, machte Lieberam auf ein Problem aufmerksam: "Banser wäre gern zum FCM gewechselt, schließlich lebt seine Familie in Magdeburg. Doch der Club ist zurzeit eine Baustelle. Dagegen hatte Halberstadts Trainer Petersen ständig Kontakt zum Spieler gehalten."