Von Florian Bortfeldt

Halberstadt. Auf dem Weg zum Rückrundenstart in einer Woche biegt Fußball-Oberligist Germania Halberstadt auf die Zielgerade ein. Am morgigen Sonntag (14 Uhr) bestreiten die Vorharzer den offiziell letzten Test.

Auch das sechste Vorbereitungsspiel geht der VfB Germania dabei auf fremdem Platz an, diesmal beim niedersächsischen Vertreter SSV Kästorf.

"Wir sind dankbar, dass es kurzfristig geklappt hat, denn ursprünglich wollten wir gegen die U 23 des VfL Wolfsburg antreten (der Regionalligist hat allerdings ein Nachholspiel/d. Red.)", kommentierte Trainer Andreas Petersen gestern und ergänzte: "Diese Begegnung wird ein echter Gradmesser, denn Kästorf hat viele ehemalige Eintracht-Kicker aus Braunschweig in seinen Reihen."

Einen ganz anderen Hintergrund hat indes das kurzfristig organisierte Benefizspiel der Germania am kommenden Dienstag (18 Uhr) in Langenstein. Weil beim Zugunglück von Hordorf vor einer Woche fast alle Opfer aus dem Harzkreis stammten – davon wiederum ein Großteil aus Langenstein – reagierten die VfB-Fußballer prompt. "Nach so einem Schicksalsschlag wollen wir helfen – ohne Wenn und Aber", meinte Petersen hinsichtlich der geplanten Partie für den guten Zweck.

Sämtliche Einnahmen der Begegnung gegen den Harzoberligisten SV Langenstein wandern auf das von der Harzsparkasse für die Verletzten und Angehörigen eingerichtete Spendenkonto (Nummer: 339 829 680, Bankleitzahl 81 05 20 00).