Cleveland (dpa). Nächster Meilenstein für den "Auserwählten": Als erst zehnter Spieler in der Geschichte der NBA wurde LeBron James am Sonntag (Ortszeit) zum zweiten Mal nacheinander zum wertvollsten Spieler (MVP) der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gekürt – und das mit gerade einmal 25 Jahren.

Vor ihm schafften nur Bill Russell, Wilt Chamberlain, Kareem Abdul-Jabbar, Moses Malone, Larry Bird, Magic Johnson, Michael Jordan, Tim Duncan und Steve Nash dieses Kunststück. "Zu diesen Jungs habe ich aufgeschaut, als ich jung war", sagte die berühmteste Nummer 23 der Welt.

29,7 Punkte, 7,3 Rebounds und 8,6 Assists: die Zahlen des "Kings" von den Cleveland Cavaliers in den 82 Spielen der Hauptrunde lesen sich erneut beeindruckend. Doch James, dessen Vertrag bei den "Cavs" im Sommer ausläuft, ist noch nicht am Ziel.

"Der einzige Grund, warum ich auf dem Parkett das mache, was ich mache, ist, dass ich den NBA-Titel gewinnen will", sagte James bei der Ehrung in seiner Heimatstadt Akron. "Ich weiß: Nur wenn ich einen Titel gewonnen habe, bin ich ein großer Spieler", meinte der zweifache Familienvater, der 2003 direkt von der High School in die beste Liga der Welt ging und schon damals einen mit 90 Millionen US Dollar dotierten Schuhvertrag mit Nike in der Tasche hatte.