Magdeburg. Mit ihrem 11:9 (1:2, 2:4, 4:0, 4:3)-Sieg beim SV Würzburg am Sonnabend hat die Erstliga-Mannschaft der Wasserball Union Magdeburg (WUM) erst einmal ein viertes Spiel im Kampf um den Aufstieg in die Playoff-Runde in Magdeburg erzwungen. Allerdings unterlagen die Schützlinge von WUM-Trainer Milos Sekulic gestern den Würzburger Gastgebern mit 8:10 (1:0, 3:6, 2:2, 2:2). Damit ist nach der 8:10-Heimniederlage vom Mittwoch zumindest eine vierte Partie nötig, damit eine der Mannschaften die nötigen drei Siege hat. Sollten die Elbestädter am Donnerstag (Anwurf in der Elbeschwimmhalle 16.00 Uhr) gewinnen, würde eine fünfte Begegnung am kommenden Wochenende in Würzburg erforderlich sein.

"Am Sonnabend haben wir die Würzburger in den Griff bekommen", so WUM-Manager Johannes Koch. "Vor allem die diszplinierte Leistung in den letzten beiden Vierteln spricht für unsere Mannschaft, die sich trotz des anfänglichen Rückstands nicht aufgab. Das war das Spiel, das Milos Sekulic von seiner Mannschaft erwartet hat", schätzte Koch weiter ein.

"Am Sonntag ließ sich dann unsere Mannschaft zu sehr von der Nervosität der Würzburger anstecken, sie fand einfach nicht zu ihrem arteigenen Spiel. Ein großer Mangel zeigte sich im Angriff. Hier wurden zu viele Chancen vergeben. Zudem erhielt auch noch Center Ilja Butikashvili eine "Rolle" und ist damit für die Partie am Himmelfahrtstag, die wir vor heimischer Kulisse unbedingt gewinnen wollen, gesperrt", schätzt Koch die gestrige Leistung ein.

Magdeburg. Böer, Kiffer – Schlanstedt 2 Tore Sonnabend/2 Sonntag, Butikashvili 1/1, Loncaric 1/1, Papadileris, Stelzner 3/-, C. Bott -/2, Hagendorf, Sekulic, Knobloch 1/1, Beiersdorf, Kilibarda 3/1.