Joachim Löw (Bundestrainer): "Darüber sind wir alle sehr traurig. Er ist ein Weltklassespieler, der gerade in den entscheidenden Spielen eine tragende Rolle bei uns gespielt hat. Es heißt jetzt, alle Kräfte zu bündeln. Von Resignation kann bei uns keine Rede sein. Wir können nach wie vor ein gutes Turnier spielen."

Michael Ballack (DFB-Kapitän): Ich bin sauer, ganz klar. Das ist enttäuschend. Wenn man zwei, drei Wochen vor der WM so eine Diagnose erhält, dann ist das bitter. Es ist Fußball, das passiert halt, damit muss man leben. Das muss man sacken lassen."

Jupp Heynckes (Trainer Bayer Leverkusen): "Das ist bitter und tragisch. Sein Ausfall ist ein Riesen-Verlust für die Nationalmannschaft."

Theo Zwanziger (DFB-Präsident": "Ich bin unendlich traurig, dass Michael Ballack durch ein solches Foul um seine WM-Teilnahme gebracht wird. Für die Mannschaft muss es ganz klar heißen: Jetzt erst recht! Das Team ist es seinem Kapitän schuldig, eine gute WM zu spielen. Wenn alle ganz eng zusammenrücken und füreinander einstehen, dann schaffen sie das auch."

Wolfgang Niersbach (DFB-Generalsekretär): "Wir hätten ihn als Kapitän, Anführer und Persönlichkeit gebraucht. Michael Ballack ist ein Ausnahmespieler, der nicht eins zu eins zu ersetzen ist."

Felix Magath (Trainer FC Schalke 04): "Natürlich ist dieser Ausfall auch für die deutsche Nationalmannschaft ein herber Verlust."

Ralf Rangnick (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wenn man so etwas drei Wochen vor der WM erfährt, ist das natürlich ein Schock, da kann man gar nichts anderes zu sagen."

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen): "Das ist ein herber Verlust."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Die Pläne des Bundestrainers werden heftig durcheinandergewirbelt. "

Olaf Thon (Weltmeister von 1990): "Eine Mannschaft, die bei der WM etwas erreichen will, braucht Köpfe. Deshalb sind die WM-Chancen der Deutschen ohne Ballack gesunken. Ein Ersatz kann meines Erachtens nur Torsten Frings heißen. "

Wolfgang Overath (Präsident des 1. FC Köln): "Es ist mit Sicherheit ein ganz großer Verlust, aber auch eine Chance für die Mannschaft – nach dem Motto: Jetzt gibt es eine Trotzreaktion, wir rücken noch enger zusammen."

Ulf Kirsten (Ex-Teamkollege von Ballack): "Kein Einzelspieler kann Michael Ballack ersetzen. Die gesamte Mannschaft muss den Verlust jetzt wettmachen und das wird schwer genug. "

Tobias Angerer (Olympia-Zweiter im Skilanglauf): "Jetzt ist ja auch die Hierarchie in der Mannschaft gestört. Ballack ist ja der absolute Chef im Team, der verlängerte Arm des Trainers. "

Wladimir Klitschko (Box-Weltmeister): "Jetzt muss die Mannschaft als Team funktionieren. Wie das gehen kann, hat man bei der Eishockey-WM gesehen, als Deutschland mit großartiger Leistung die USA bezwungen hat und gegen Russland beinahe eine Überraschung geschafft hätte."