Neuss ( SID ). Die Zahl der im " Fall Manfred Amerell " betroffen Fußball-Schiedsrichter ist größer als bisher bekannt. " Die kolportierte Zahl von vier Betroffenen ist falsch. Es sind mehr ", sagte DFBPräsident Theo Zwanziger. Es seien außerdem " noch ein paar Briefe eingegangen, teilweise anonym, teilweise auch nicht, die uns weitere Hinweise gegeben haben und denen wir nun auch nachgehen. " Amerell soll Schiedsrichter belästigt haben.

Zwanziger sagte, dass es bei den Vorwürfen gegen Amerell " im Kern um den Missbrauch eines Amtes " gehe. " Das Problem ist doch, wenn ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht, dass zu Voroder Nachteilen für junge Schiedsrichter führt. Das ist für ein objektives Beurteilungsverfahren nicht akzeptabel. "

Der Fall Amerell kommt nach Informationen der " Süddeutschen Zeitung " vor Gericht. Das Landgericht München I eine mündliche Verhandlung anberaumen. Anlass sei, dass dem Gericht ein Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung auf Unterlassung vorliege.