Magdeburg. Die SCM-Handballer Dennis Krause und Andreas Rojewski hat es zum Saison-ende heftig erwischt (Volks- stimme berichtete). Doch die beiden tragen ihr Schicksal, am Knie arthroskopiert worden zu sein, tapfer. Frei nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid, haben die "Pechvögel" am Dienstag die Magdeburger Uniklinik wieder verlassen. Der erste Weg führte sie direkt ins Reha-Zentrum am Fußballstadion, wo in den nächsten Wochen und Monaten der Ernst des Lebens auf die Jungs wartet und hart für das Comeback gearbeitet werden muss.

Gestern bei einer Nachuntersuchung konnten die tragischen Helden schon wieder lachen, verbreitete doch ihr Operateur Dr. Christian Stärke – Oberarzt in der Orthopädischen Abteilung der Magdeburger Uniklinik unter der Leitung von Professor Christoph Hubertus Lohmann – grenzenlosen Optimismus: "Das kriegen wir wieder hin. Alles wird gut."

Krause, dem nach einem Riss des vorderen Kreuzbandes eine Plastik eingesetzt wurde, muss nach Stärkes Aussage mit einer halbjährigen Pause rechnen.

Bei Rojewski wurde der Knorpel im rechten Knie geglättet und der Meniskus wieder angenäht. "Eine solche lokale Knorpelverletzung ist gut behandelbar und hat auch eine gute Prognose", so der Oberarzt, der von einer sechswöchigen Teilbelastungsphase ausgeht. Linkshänder Rojewski, für den "mal wieder" der Urlaub ausfällt, will sich trotz des erneuten Rückschlags nicht unterkriegen lassen. "Ich habe mich dreimal nach schweren Verletzungen zurückgekämpft, dann schaffe ich es auch ein viertes Mal", gab sich der Rückraumspieler kämpferisch.