Rio de Janeiro - Rund eineinhalb Jahr vor Beginn den Olympischen Spiele in Rio zeichnen sich Probleme bei der Säuberung der Guanabara-Bucht ab. Dort sollen die Segelwettbewerbe stattfinden.

Das angestrebte Ziel, die ungefiltert eingeleiteten Abwässer um 80 Prozent zu verringern, werde bis 2016 nicht eingehalten werden können, sagte der zuständige Umweltsekretär des Bundesstaates Rio de Janeiro, André Corrêa: "Das wird nicht passieren."

Er verstehe nicht, auf welcher Grundlage diese Rechnung seinerzeit gemacht worden sei. Corrêa ist seit diesem Monat Umweltsekretär. Auch Rios Bürgermeister Eduardo Paes hatte 2014 Zweifel geäußert, dass das Ziel erreicht werden kann. Die Bucht ist stark verschmutzt, weil der Großteil der Abwässer der sieben Millionen Einwohner zählenden Stadt Rio ungefiltert dort eingeleitet werden. Schwimmen ist wegen der schlechten Wasserqualität vielerorts unmöglich. Auch Müll verschmutzt in manchen Gegenden der Bucht die Strände und das Wasser.