La Plagne - Die deutschen Skeleton-Piloten sind bei der EM in La Plagne leer ausgegangen. Als Bester landete Christopher Grotheer am Freitag auf Platz vier.

Dem Oberhofer fehlten in 1:00,75 Minuten nur elf Zehntelsekunden auf den Bronzerang, den sich der Lette Tomass Dukurs sicherte. Den EM-Titel und damit zugleich seinen fünften Weltcupsieg feierte dessen Bruder Martins Dukurs. Er baute mit dem sechsten EM-Titel in Serie seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Der überragende Fahrer der Saison blieb in 59,77 Sekunden als Erster auf dieser Bahn unter der Minutengrenze. Zweiter wurde der Russe Alexander Tretjakow (1:00,17 Minuten). Der Weltcup wurde zeitgleich als EM gewertet.

Aufgrund schlechter Eis-Bedingungen sagte die Jury des Internationalen Bob- und Skeleton-Verbandes FIBT den zweiten Lauf ab, so dass die Entscheidung nach nur einem Durchlauf feststand. Axel Jungk aus Riesa (1:00,91) landete auf Position sieben, Kilian von Schleinitz aus Königssee (1:01,30) wurde Elfter.

"Nach den wenigen Trainingsläufen war das ein gutes Ergebnis", sagte Grotheer in der ARD. Er wäre aber wie viele der anderen Fahrer gerne einen zweiten Durchgang gefahren: "Die Bahn war in einem ziemlich katastrophalen Zustand, aber wir haben uns ganz gut eingestellt."