Méribel - Der am Knie verletzte Skirennfahrer Tobias Stechert muss um die Fortsetzung seiner Karriere bangen.

"Dem Tobi geht es nicht so gut, wie wir das gerne hätten. Wir haben nächste Woche eine Sitzung mit ihm und planen dann mit den Ärzten zusammen, wie wir da weitergehen", sagte Herren-Cheftrainer Mathias Berthold der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Weltcup-Finales in Méribel.

Auf die Frage, ob der Oberstdorfer seine Karriere womöglich beenden müsse, antwortete er: "Ich hoffe nicht. Aber der Zustand seines Knies - das sieht nicht so rosig aus. Wir brauchen Spezialisten, die sich das ansehen und dann sehen wir, wie es weitergeht."

Stechert hatte sich vor den Weltmeisterschaften im Abfahrtstraining in Kitzbühel ohne einen Sturz verletzt. Er zog sich eine Knochenabsplitterung im Knie zu. Die Gelenke des 29-Jährigen sind sehr verletzungsanfällig, er hatte unter anderem schon jeweils einen Kreuzbandriss in beiden Knien.