Oberstdorf (dpa) | Das turbulente Winterwetter hat zum Abbruch des Auftaktspringens der Vierschanzentournee in Oberstdorf geführt. Wegen zu starken Windes begann der Wettkampf mit gut anderthalbstündiger Verspätung und wurde dann nach elf Springern und erneuten Verschiebungen vorzeitig beendet. Zum ersten Mal wurde ein Tournee-Auftaktspringen in Oberstdorf abgebrochen.

Wegen der widrigen Witterungsverhältnisse war vor 20.000 Zuschauern bereits der Probedurchgang abgesagt worden. Ob das Springen an diesem Montag in Oberstdorf nachgeholt wird, oder ob es einen weiteren Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen vor dem traditionellen Neujahrsspringen gibt, war zunächst noch offen.

"Ich bin schon erleichtert, alles andere hätte keinen Sinn gemacht. Da hätten wir auch würfeln können", sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD. Zuvor hatte sein Athlet Marinus Kraus einen Sturz nur knapp verhindern können. "Die Jury hat im Viertelstundentakt verschoben. Das ist der Horror pur", sagte Kraus.

Zu starker Wind: Tournee-Auftakt abgebrochen

Oberstdorf - Als der Auftakt der 63. Vierschanzentournee zum Skandalspringen zu verkommen drohte, siegte doch noch die Vernunft.

  • Das Auftaktspringen in Obertsdorf wurde abgebrochen.

    Das Auftaktspringen in Obertsdorf wurde abgebrochen.
    Quelle: Daniel Karmann

  • Wegen zu starken Windes musste der Beginn des Wettbewerbes immer wieder verschoben werden.

    Wegen zu starken Windes musste der Beginn des Wettbewerbes immer wieder verschoben werden.
    Quelle: Fredrik Von Erichsen