St. Georgen ob Murau - Die deutschen Skicrosser haben am Schlusstag der WM in Kreischberg Medaillen knapp verpasst. Julia Eichinger und Paul Eckert mussten sich jeweils mit Rang vier begnügen. Heidi Zacher komplettierte als Fünfte eine starke Mannschaftsleistung der deutschen Frauen.

Andreas Schauer war im Achtelfinale gescheitert, Daniel Bohnacker ebenfalls im Viertelfinale nach einem Duell mit Eckert zu Sturz gekommen. "Das ist doppelt bitter. Du stehst am Start und weißt, einer ist dann der Depp. Blöderweise sind das jetzt ich und der Pauli", sagte Eichinger nach ihrem ersten WM-Auftritt. "Das ist einfach ein blödes Gefühl", stimmte Eckert seiner Teamkollegin zu, "das erste große Finale meiner Karriere ist zwar schön, aber die Freude über Platz vier ist momentan noch nicht da."

Weltmeisterin wurde zum Abschluss der Titelkämpfe die österreichische Lokalmatadorin Andrea Limbacher. Die 25-Jährige verwies Ophelie David aus Frankreich und Titelverteidigerin Fanny Smith aus der Schweiz auf die Ränge zwei und drei. Bei den Herren gewann der Slowene Filip Flisar Gold. Silber holte sich der Franzose Jean Frederic Chapuis. Der Weltmeister von 2013 fuhr vor Victor Oehling Norberg aus Schweden auf Platz zwei.