Melbourne (dpa) - Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Boris Becker hat der ehemalige Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic seinen früheren Trainer erneut gelobt.

"Boris und ich hatten drei unglaubliche Jahre. Ich könnte ihm nicht dankbarer sein. Wir hatten sagenhaften Erfolg", sagte der Serbe in Melbourne, wo er Titelverteidiger bei den am 16. Januar beginnenden Australian Open ist.

Becker hatte sich Anfang Dezember im Zuge der Trennung kritisch über seinen ehemaligen Schützling geäußert. Djokovic habe im halben Jahr davor nicht so viel Zeit auf dem Trainingsplatz verbracht, wie er das hätte tun sollen, und wisse das auch, sagte Becker dem britischen TV-Sender Sky Sports.

Das wollte Djokovic in Melbourne nicht kommentieren. "Ich habe eine freundschaftliche Beziehung gepflegt. Wir gehen einfach getrennte Wege", erklärte der 29-Jährige, der weiterhin von seinem langjährigen Coach Marian Vajda betreut wird. Mit Becker in seinem Stab hatte Djokovic im vorigen Jahr erstmals auch die French Open gewonnen und war mit großem Abstand die Nummer eins der Welt, ehe ihn der Schotte Andy Murray zum Ende der Saison hin vom Spitzenplatz verdrängte.

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