Fischbeck l Zum wiederholten Mal stand der Brandcontainer am Sonnabend in Fischbeck, wo die gastgebende Wehr auf ihrem Gelände am Gerätehaus beste Rahmenbedingungen für das Üben bieten konnte.

Für die Atemschutzgeräteträger, die das erste Mal in den Container stiegen, war der Einsatz überraschend real, wie Florian Meinschien aus Wulkau einschätze. Zusammen mit Marcus Gehrandt war er in das „brennende“ Gebäude vorgerückt. Verqualmte Treppe runtersteigen, Tür öffnen, verschiedene Brandherde bekämpfen, Gasflasche kühlen ... rundum mussten beide ein wachsames Auge haben.

Stete Überwachung

Das hatte auch Maik Mangelsdorf von der Fischbecker Wehr und der Geschäftsführer von „Fire-House Brandsimulation“ aus Barby, dem der Container gehört. Beide saßen gut abgeschirmt hinter Glas und beobachteten jeden Schritt der Einsatzkräfte, die über Funk auch mit dem Einsatzleiter Christopher Rzyski in Kontakt standen. Über den Computer wurden die Flammen gesteuert und Anweisungen gegeben. Maik Mangelsdorf notierte jeden Fehler, um anschließend bei der Auswertung darauf hinzuweisen. Vor allem die Hitze – bis zu 230 Grad – machte den Kameraden zu schaffen, durch das Kühlen de Decke konnten sie die Temperatur selbst beeinflussen, vergaßen das aber teilweise.

Bilder

Fischbecks Wehrleiter André Köppe, der sich bei der Verwaltung der Verbandsgemeinde sehr für diese Übungsmöglichkeit eingesetzt hatte, zeigte sich am Ende des Tages zufrieden. Denn allen Kameraden, egal ob viele oder wenige Fehler gemacht, hat diese Übung viel gebracht und sie gehen bei einem tatsächlichen Brand sicherer voran. Und genau das ist das Anliegen. Denn die Sicherheit der Retter steht im Einsatz an oberster Stelle.