01. August 2010
Löderburg. " Am Löderburger See soll es ein Ferienlager geben, wie es viele noch aus DDRZeiten kennen ", sagt Michael Schnock, Betreiber des Tourismuszentrums. Das Angebot solle sich vor allem an die Kinder aus finanziell benachteiligten, sozial schwachen Familien richten, die sich aufgrund ihrer Lebenslage keinen eigenen Urlaub in den Sommerferien leisten könnten. Für Schnock ausschlaggebend waren zwei Dinge. Schon einmal hat die Partei Die Linke in Staßfurt ein Zeltlager für diese Kinder am Löderburger See veranstaltet. " Die Resonanz war überwältigend. " Zum anderen, so der Pächter, befinde man sich im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. " Warum also nicht ganz praktisch etwas auf die Beine stellen, das den Gedanken aufgreift. Im Kleinen muss man anfangen ", meint Schnock. Die Idee ist, dass im Sommer Mädchen und Jungen eine Woche am See verbringen können und dabei komplett betreut und verpflegt werden. Sie haben dann Urlaub im Zeltlager des Tourismuszentrums.
Linke kündigen Hilfe an
" Die Kapazitäten sind da ", sagt Schnock und rechnet damit, dass jeweils rund zwölf Kinder wöchentlich das Angebot annehmen könnten, wenn es gut läuft mehrmals im Jahr wechselnd. Die Nachfrage nach den Übernachtungen im Freien ist schon jetzt sehr groß, so dass Schnock im Sommer ein zusätzliches Zelt aufbaut. Neun Zelte gibt es dann im Zeltlager mit 45 festen und neun weiteren, flexiblen Betten. Hier soll auch das Ferienlager über die Bühne gehen, bei dem die Kinder von drei Betreuern begleitet werden und viel erleben können. Der See und sein Umfeld bieten optimale Voraussetzungen für sportlich-spielerische Betätigungen.











