Magdeburg l Mit einem Sieg gegen Köln am Sonnabend (14 Uhr) würde der FCM den Aufstieg in die 2. Bundesliga vorzeitig perfekt machen. Sollte Beck treffen, würde er zudem noch ein Jubiläum feiern.

99 Punktspieltreffer hat Beck bisher für den FCM erzielt. Sein bislang letzter am vergangenen Dienstag beim 5:1 in Jena wird ihm dabei in Erinnerung bleiben. „Für mich als Erfurter ist es immer etwas Besonderes, in Jena zu treffen und zu gewinnen“, sagt er. Dieser Treffer war auch deshalb besonders, weil er in bester Jay-Jay-Okocha-Manier gleich mehrere Haken schlug und dann verwandelte.

Alles könnte zusammenpassen

Unvergesslich wäre vermutlich der 100. Punktspieltreffer von Beck für den FCM, wenn er am Sonnabend dazu beitragen würde, dass der Club den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga klarmacht. „Es wäre sensationell, wenn wir es jetzt schaffen. Ich denke, dass uns vor einigen Jahren kaum jemand einen solchen Erfolg zugetraut hätte. Wir wollen es unbedingt zu Hause festmachen. Mehr Motivation kann man nicht haben“, betont der Torjäger. „Wenn ich dann noch den 100. Punktspieltreffer für den FCM machen würde, hätte wirklich alles zusammengepasst. Wenn ich ein Tor erziele, werde ich mir einen spontanen Jubel überlegen.“

In erster Linie zähle aber nicht ein Tor von ihm, sondern der Sieg. „Wir wollen es unbedingt gegen Köln über die Ziellinie bringen. Das ist positiver Druck. Damit müssen wir umgehen, das haben wir zuletzt aber gut gemacht“, sagt Beck.

Keine Änderungen bei Vorbereitung

Bei der Vorbereitung auf die Partie macht er nichts Spezielles. „Ich werde mich so vorbereiten wie sonst auch“, betont er. „Ich gehe am Tag vor einem Spiel immer etwas essen und dann rechtzeitig im Bett, damit ich ausgeschlafen bin“, so Beck. „Ich bin eigentlich kein abergläubischer Mensch, ziehe aber immer meinen rechten Stutzen und meinen rechten Schuh zuerst an. Ich tape auch den rechten immer vor dem linken Fuß. Jeder hat da so seine Rituale.“

Ein besonderer Moment wäre der Zweitligaaufstieg auch für den „alten Kern“ im Team. Mit Nils Butzen (2011), Felix Schiller und Marius Sowislo (beide 2012) wurden Spieler verpflichtet, die bis heute zu den Stützen des Teams gehören. Auch Beck (ab Januar 2013), Christopher Handke (ab Sommer 2013), Nico Hammann (ab Sommer 2013 mit kurzer Unterbrechung) und Jan Glinker (ab 2014) sind schon lange dabei. „Dieser Kern hat beim FCM einiges mitgemacht. Wir sind enorm stolz auf uns, was wir erreicht haben. Als wir nach Magdeburg kamen, lief beim Club nicht viel zusammen“, sagt Beck. „Einen großen Anteil an der Entwicklung hat Ex-Trainer Andreas Petersen, der die Mannschaft im Grundgerüst so zusammengestellt hat. Jens Härtel hat das dann sensationell verfeinert. Es ist wahrscheinlich die Mischung, die es ausgemacht hat.“

Spontane Feier

Eine Feier für den Fall, dass es am Sonnabend mit dem Aufstieg klappen sollte, ist im Vorfeld nicht geplant worden. „Wir wollen uns zunächst voll auf die Partie fokussieren. Spontane Feiern sind sowieso am besten. Das Stadion ist voll, und ich denke, wenn wir aufsteigen sollten, wird kein Zuschauer so schnell nach Hause gehen“, betont Beck.

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