Rathenow l Silvio Bankert wurde in der Pause für den verletzten Joel Abu Hanna gebracht und feierte somit sein Comeback. Der FCM-Co-Trainer machte seine Sache in den 45 Minuten dann auch souverän. Trainer Jens Härtel entfuhr an der Seitenlinie sogar ein Lob: „Gut gemacht, Silvio“, rief er auf den Platz.

Der gesuchte Innenverteidiger?

Dass Bankert aber die Lösung bei der Suche der Verantwortlichen nach einem erfahrenen Abwehrspieler ist, ist dennoch unwahrscheinlich. „Es hat schon Spaß gemacht, auch das Ergebnis hat gestimmt“, sagte Bankert. „Es war allerdings etwas überraschend, dass ich zum Einsatz kam, weil sich Joel ja leider verletzt hatte.“

Härtel begründete den Einsatz seines Co-Trainers auch mit der momentanen Belastung der Spieler: „Wir wollten eigentlich niemanden über mehr als 90 Minuten spielen lassen. Als Joel dann ausfiel, haben wir deshalb Silvio gebracht.“

Bankert lehnt dauerhaftes Comeback ab

Bankert selbst war erleichtert, dass alles gutging. „Ich halte mich ja auch immer noch fit“, sagte der 33-Jährige, der 2016 seine Karriere beendete. „Wenn man verliert oder der Co-Trainer über den Ball haut, dann sieht die Sache aber schon etwas anders aus“, sagte er, lachte und beendete die Spekulationen, dass er der gesuchte Innenverteidiger sein könnte, mit einem Augenzwinkern: „Für den Verein wäre ich als Innenverteidiger mittlerweile zu teuer.“

Wegen seines Kurz-Comebacks kommt er aber wohl trotzdem nicht drumherum, in der Mannschaft eine Runde auszugeben.

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