Magdeburg l Für Christian Beck hätte das Ost-Derby gegen Rot-Weiß Erfurt kaum schöner sein können.

Der FCM-Stürmer beendete seine seit dem 18. Februar (3:0 gegen Osnabrück) andauernde Torflaute ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein – und wie. Der Fallrückzieher nach einem Lupfer von Nico Hammann hat gute Aussichten auf den Titel als Tor des Monats. „Die Kulisse im Stadion war hervorragend, wir haben gewonnen und ich habe ein schönes Tor gemacht. Besser hätte es nicht laufen können“, sagte Beck nach dem Spiel.

Kurios war, dass Nico Hammann und Christopher Handke ihrem Torjäger diesen Treffer vorhergesagt hatten. „Vor der Partie hatten wir Christian versichert, dass er auf ähnliche Weise treffen wird“, so Hammann. „Ich habe gesehen, dass da eine Lücke ist und versucht, dann durchzukommen. Dass Christian den Ball so verwandelt, ist natürlich stark.“

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Beck nahm die Vorhersage seiner Teamkollegen mit Humor: „Nico und Christopher haben es so gesagt, ich habe das Tor gemacht. Vielleicht müssen sie mir immer sagen, was ich zu tun habe, dann treffe ich immer so.“ Für den Torjäger war dieses Erfolgserlebnis eine Befreiung. „Druck von außen war da. Ein Stürmer wird an Toren gemessen. Ich bin froh, dass das Minutenzählen ein Ende hat“, so Beck.

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